Die Grenzen des eigenen Körpers 

Nach zweimonatiger Pause ist es nun wieder so weit: ich bin mal wieder krank. Im Februar haben mich die Windpocken erwischt, jetzt ist es zwar nur eine Erkältung, aber angenehm ist es trotzdem nicht.

Eigentlich wurde ich immer dazu erzogen, nicht bei jeder Kleinigkeit dem Unterricht fern zu bleiben oder jammernd im Bett zu liegen. Auch jetzt lebe ich das Leben weiter und ignoriere Symptome wie Kopf-, Hals-, oder Ohrenschmerzen. Das hat immer gut geklappt – bis jetzt.

Aus irgendeinem Grund zeigt mein Körper mir nun immer öfter seine Grenzen. Hals- oder Kopfschmerzen sind nicht das Problem, die kann man schnell ignorieren, auch ohne direkt Medikamente zu nehmen (was ich nie tue). Viel schlimmer ist, dass ich immer öfter Kreislaufprobleme bekomme, die dazu führen, dass ich Zuhause bleiben und mich hinlegen muss.

Genau diese Probleme habe ich heute auch wieder bekommen. Nachts konnte ich dank Hals und Kopfschmerzen nicht schlafen, am nächsten Morgen bin ich aber wie gewöhnlich aufgestanden und habe mich fertig gemacht. Kurz nachdem ich aus dem Haus gegangen bin, habe ich allerdings schon gemerkt, dass ich eigenen sehr niedrigen Blutdruck hatte. Als ich dann aber 10 Minuten laufen müsste, um mir einen Kaffee zu kaufen, fing es richtig an: mein Blutdruck stieg rasant an und auch mein Herzschlag beschleunigte sich. Mit schwerem Atem verlangsamte ich mein Tempo, aber es half nichts. Mein Blick verengte sich und ich merkte, dass ich mich nicht mehr konzentrieren konnte. Auch schnelle Reaktionen wären in dem Zustand unmöglich gewesen. In meinem Kopf merkte ich den hohen Bluckdruck und jeden einzelnen Schlag meines rasenden Herzes. Das brachte mich zum grübeln. Sollte ich in den Zug in Richtung Uni steigen, in der Hoffnung, mein Kreislauf würde sich wieder beruhigen? Oder sollte ich lieber umkehren und nach Hause fahren, wo ich mich etwas hinlegen konnte.?

Natürlich hätte ich zur Uni fahren können. Ich habe mich aber dazu entschliefen auf meinen Körper zu hören, der mir eindeutig gezeigt hat, wo seine Grenzen liegen.

„Warum SIE und nicht ICH?“ – von Eifersucht, Neid und Missgunst

„Warum SIE und nicht ICH?“
„Was hat SIE, was ICH nicht habe?“
„Das hätte ich auch gern!“

Heute soll es mal um die Emotionen Eifersucht, Neid und Missgunst gehen. Täglich erlebe ich es, dass es immer wieder Menschen gibt, die ihren Mitmenschen etwas nicht gönnen oder zumindestens Zähne knirschend erzählen, was anderen nicht wieder Tolles passiert ist.
Auch ich spreche mich nicht davon frei und merke hin und wieder, wie eine gewisse Missgunst mich packt. Oftmals geschieht es ganz unerwartet und ohne, dass ich einen richtigen Grund dafür sehe.
Manchmal sind es nur kleine Dinge, die uns eifersüchtig werden lassen – materielles und zwischenmenschliches, mag es nun eine gute Note sein oder die Erfolge, die ein guter Freund gemacht hat, alles kann ein Auslöser für dieses kleine miese Gefühl im Magen sein.
Allerdings gibt es einen Unterschied zwischen Missgunst, Eifersucht und Neid.
Eifersucht tritt aber eher auf, wenn wir von einem Menschen, von dem wir anerkannt werden wollen, nicht genügend Aufmerksamkeit bekommen oder diese einem anderen zuteil wird.
Neid bezeichnet den Wunsch der neidenden Person, selbst über mindestens als gleichwertig empfundene Güter (materieller oder nichtmaterieller Art) wie die beneidete Person zu verfügen.
Missgunst bezeichnet das Verübeln der Stellung Anderer. Vom Neid unterscheidet sich die Missgunst in zwei Aspekten: Erstens muss die Person oder Gruppe nicht unbedingt besser gestellt sein, als derjenige, der ihr etwas missgönnt. Zweitens muss der Gegenstand von demjenigen, der der Person oder Gruppe diesen missgönnt, nicht unbedingt selbst erstrebt werden.
Es sind also drei unterschiedliche Emotionen, die wir im täglichen Sprachgebrauch beniahe als Synonyme verwenden.
Aber warum das Ganze? Kann man nicht einfach in einer Welt leben, in der es keinen Neid, keine Eifersucht und keine Missgunst gibt? Wäre das Leben dann nicht um vieles schöner?
Nein, können wir leider nicht. Diese drei Emotionen sind wohl, genau wie Liebe und Hass, ein Teil unseres Lebens. Aber wir können lernen diese Gefühle als ntrieb zu verwenden. Damit wir besser werden. Von Tag zu Tag.

 

Was man nicht so alles macht, wenn einem langweilig ist

Mich hat es, passend zum Semsterende, richtig erwischt. Nicht nur, dass ich dadurch zwei Klausren verpasst habe, ich habe nun auch den ganzen Tag Zeit um nichts zutun. Um das seit mittlerweile fast einer Woche. Klarer Fall von: Mir fällt die Decke auf den Kopf!
Erst wollte ich die Zet nutzen, um Youtubevideos zu drehen. Leider ist mein Gesicht nicht wirklich kameratauglich und somit ist es zur Zeit noch etwas ungünstig.
Nach langem Überlegen und einigen Stunden Minecraft spielen, kam mir die Idee, ich könne doch mal wieder einen Pinsel zur Hand nehmen. Das letzte Mal, dass ich gemalt habe, ist ca. 2 Jahre her. Damals habe ich durch den Kunst Lk regelmäßig gemalt bzw. malen müssen. Nach dem Abi wurde der Pinsel dann beiseite erst einmal zur Seite gelegt. Schade eigentlich, dabei hat das Malen mir früher viel Freunde bereitet – aber auch viel Leid. Eine richtige Leidenschaft eben. Gestern kam auf jeden Fall der Tag, an dem ich mir einfach einen Pinsel und meine Acrylfarbe schnappt und angefangen habe, zu malen. Dabei habe ich eines meiner Lieblingsmotive gemalt: Berge.

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