„Warum SIE und nicht ICH?“ – von Eifersucht, Neid und Missgunst

„Warum SIE und nicht ICH?“
„Was hat SIE, was ICH nicht habe?“
„Das hätte ich auch gern!“

Heute soll es mal um die Emotionen Eifersucht, Neid und Missgunst gehen. Täglich erlebe ich es, dass es immer wieder Menschen gibt, die ihren Mitmenschen etwas nicht gönnen oder zumindestens Zähne knirschend erzählen, was anderen nicht wieder Tolles passiert ist.
Auch ich spreche mich nicht davon frei und merke hin und wieder, wie eine gewisse Missgunst mich packt. Oftmals geschieht es ganz unerwartet und ohne, dass ich einen richtigen Grund dafür sehe.
Manchmal sind es nur kleine Dinge, die uns eifersüchtig werden lassen – materielles und zwischenmenschliches, mag es nun eine gute Note sein oder die Erfolge, die ein guter Freund gemacht hat, alles kann ein Auslöser für dieses kleine miese Gefühl im Magen sein.
Allerdings gibt es einen Unterschied zwischen Missgunst, Eifersucht und Neid.
Eifersucht tritt aber eher auf, wenn wir von einem Menschen, von dem wir anerkannt werden wollen, nicht genügend Aufmerksamkeit bekommen oder diese einem anderen zuteil wird.
Neid bezeichnet den Wunsch der neidenden Person, selbst über mindestens als gleichwertig empfundene Güter (materieller oder nichtmaterieller Art) wie die beneidete Person zu verfügen.
Missgunst bezeichnet das Verübeln der Stellung Anderer. Vom Neid unterscheidet sich die Missgunst in zwei Aspekten: Erstens muss die Person oder Gruppe nicht unbedingt besser gestellt sein, als derjenige, der ihr etwas missgönnt. Zweitens muss der Gegenstand von demjenigen, der der Person oder Gruppe diesen missgönnt, nicht unbedingt selbst erstrebt werden.
Es sind also drei unterschiedliche Emotionen, die wir im täglichen Sprachgebrauch beniahe als Synonyme verwenden.
Aber warum das Ganze? Kann man nicht einfach in einer Welt leben, in der es keinen Neid, keine Eifersucht und keine Missgunst gibt? Wäre das Leben dann nicht um vieles schöner?
Nein, können wir leider nicht. Diese drei Emotionen sind wohl, genau wie Liebe und Hass, ein Teil unseres Lebens. Aber wir können lernen diese Gefühle als ntrieb zu verwenden. Damit wir besser werden. Von Tag zu Tag.

 

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